Einbürgerungstest

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Einbürgerungstest

Im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens müssen Einbürgerungsbewerberinnen und -bewerber einen
Nachweis über Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland erbringen.

Erläuterungen zum Test

Mit dem bundeseinheitlichen Einbürgerungstest sollen „Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der
Lebensverhältnisse in Deutschland“ nachgewiesen werden.

Diese werden ab dem 1. September 2008 als zusätzliche Einbürgerungsvoraussetzung in § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 des
Staatsangehörigkeitsgesetzes verlangt.

Es handelt sich um einen Multiple-Choice-Test, der pro Frage vier Antwortmöglichkeiten vorgibt, von denen jeweils
nur eine richtig ist. Wer auf dem Prüfungsfragebogen 17 der 33 Fragen richtig angekreuzt hat, hat den Test bestanden.
In jedem Prüfungsfragebogen sind drei landesbezogene Fragen enthalten, die von der Grundfragestellung der zehn Landesfragen
im Gesamtkatalog zwar gleich, aber von Testteilnehmer/innen im jeweiligen Bundesland spezifisch zu beantworten sind, wie
zum Beispiel die Frage nach Landeswappen oder Landeshauptstadt.

Der Test kann unabhängig davon abgelegt werden, ob zuvor ein Einbürgerungskurs besucht worden ist; er kann auch
wiederholt werden. Zu allen 310 Fragen des Gesamtfragenkataloges werden kurz gefasste schriftliche
Hintergrunderläuterungen veröffentlicht, die auch eine individuelle Vorbereitung ermöglichen.

Ein bestandener Einbürgerungstest gilt nicht als Nachweis ausreichender deutscher Sprachkenntnisse.


Dokumente:

  • Einbürgerungstest allgemein
  • Fragen zu Rheinland-Pfalz
  • Online Testcenter BAMF